Wie fühlt es sich aktuell an, nach Südostasien zu reisen?
Vielleicht stellst du dir genau diese Frage gerade. Wie ist die Stimmung am Flughafen in Deutschland? Wie fühlt sich der Flug an? Und was merkt man eigentlich vor Ort in Thailand?
Die kurze Antwort vorweg:
Meine Reise nach Thailand verlief ruhig, unkompliziert und vor Ort so entspannt, wie ich es mir erhofft hatte
Gerade in den vergangenen Wochen war die Berichterstattung geprägt von Unsicherheit, Schlagzeilen und sehr unterschiedlichen Einschätzungen. Mal war zu lesen, Asienreisen seien kaum noch möglich. Mal klang es, als herrsche überall Chaos. Und je nachdem, wo man schaut, wirkt plötzlich alles kompliziert oder riskant.
Ich möchte dich deshalb heute ganz persönlich mit auf meine Reise nehmen. Denn auch ich war vor meiner Abreise verunsichert. Ich habe mich gefragt, ob alles wie geplant klappt, ob sich die Krise auf die Reise auswirkt und ob man vor Ort eine angespannte Stimmung spürt.
Ein Abflug wie immer
Am 8. März startete mein Direktflug TG925 mit Thai Airways von München nach Bangkok.
Schon am Flughafen München merkte ich: alles läuft ganz normal. Der Check-in verläuft geordnet, die Sicherheitskontrolle geht dank der neuen Scanner sogar erstaunlich zügig, und auch unter den anderen Reisenden herrscht ganz typische Urlaubsstimmung. Kein Chaos, keine spürbare Nervosität, keine außergewöhnliche Anspannung.
Mein Flug ging am frühen Nachmittag und fühlte sich an wie viele Asien-Abflüge zuvor auch: Vorfreude, gespannte Gesichter, erste Gedanken an Wärme, Essen und Ankommen.
In Bangkok landete ich früh am Morgen und blieb zunächst im Transitbereich, da ich noch einen Anschlussflug nach Trat hatte. Mein eigentliches Ziel war nämlich nicht Bangkok, sondern das kleine, wunderbar entschleunigte Inselchen Koh Mak.
Schon am Flughafen Suvarnabhumi zeigt sich für mich ein vertrautes Bild: reges Treiben, Abläufe, die funktionieren, und insgesamt eine Atmosphäre, die sich für mich nicht ungewöhnlich anfühlte.
Die Einreise beziehungsweise der weitere Ablauf Richtung Inlandsflug war völlig unkompliziert. Alles lief ruhig und entspannt. Vielleicht waren am frühen Morgen noch etwas weniger Menschen unterwegs, vielleicht war es auch einfach einer dieser Tage, an denen alles glatt läuft. So oder so: Für mich fühlte sich die Ankunft in Thailand ganz normal an.
Und dann ist da noch dieses Gefühl, das wahrscheinlich viele kennen, die schon einmal in Thailand waren: Diese erste warme Luft, dieser ganz typische Geruch am Flughafen, dieses unmittelbare Ankommen in Südostasien. Schwer zu beschreiben, aber sofort wieder da.
Thailand fühlte sich von Anfang an vertraut an
Nach all den Diskussionen, Schlagzeilen und Unsicherheiten war das für mich die wichtigste Erkenntnis gleich zu Beginn:
Meine An- und Einreise nach Thailand verlief völlig unkompliziert. Keine spürbaren Besonderheiten, keine angespannte Atmosphäre, kein Gefühl von Ausnahmezustand.
Natürlich ist das mein persönlicher Eindruck und keine allgemeingültige Aussage für jede Route und jede Airline. Aber genau deshalb wollte ich diesen Bericht schreiben: weil zwischen Schlagzeile und echter Reiseerfahrung manchmal doch ein ziemlich großer Unterschied liegt.
Ankommen auf Koh Mak
Nach der Weiterreise nach Trat und dem Transfer auf die Insel war es dann sofort da: dieses Gefühl von Ruhe, Weite und Loslassen.
Koh Mak hat mich vom ersten Moment an verzaubert.
Mein Zuhause für diese Reise war das Mira Montra The Beachfront Resort. Das Resort liegt ruhig an einer kleinen privaten Bucht, etwas abseits vom restlichen Inselleben. Gerade das macht den Ort so besonders. Es gibt dort keine dichte Hotelreihe, keinen Trubel, keine laute Strandkulisse. Stattdessen rauscht das Meer leise vor sich hin, das Wasser glitzert zwischen den Palmenblättern, und tropisches Vogelgezwitscher liefert den Soundtrack dazu.
Genau so stellt man sich einen echten Entspannungsurlaub vor.
Ein Resort zum Durchatmen
Ich bezog eine Deluxe Beachfront Villa und war direkt begeistert.
Die Villa ist hell, großzügig geschnitten und wunderbar offen gestaltet. Hohe Decken, ein geräumiger Wohnbereich, ein großes Doppelbett und ein fast wandfüllendes Panoramafenster mit Blick aufs Meer schaffen sofort ein Gefühl von Weite.
Auch das Badezimmer hat mir sehr gut gefallen: freundlich, großzügig und mit einer Indoor-Dusche sowie einer großen, gepflegten Außendusche. Auf der privaten Veranda warten zwei gemütliche Sessel, die praktisch schon darum bitten, sich mit einem Kaffee oder kühlen Getränk niederzulassen und einfach mal nichts zu tun.
Ein kleines Highlight war für mich übrigens das Netz auf der Terrasse beziehungsweise im Außenbereich. Solche Details machen manchmal mehr Urlaubsgefühl als jede Designbroschüre.
Dazu kamen zwei private Liegen mit Sonnenschirm, die bereits auf mich warteten. Spätestens da war klar: Das hier wird eine richtig gute Woche.
Ruhig gelegen, aber genau das ist der Punkt
Das Mira Montra bietet außerdem einen sehr schönen Infinity-Pool mit Meerblick und Sonnendeck. Restaurant und Rezeption liegen gleich um die Ecke, aus dem Hintergrund läuft leise entspannte Musik, und insgesamt wirkt alles angenehm unaufgeregt.
Während meines siebentägigen Aufenthalts auf Koh Mak konnte ich mir auch einige andere Unterkünfte anschauen. Mein persönliches Fazit: Das Mira Montra gehört für mich ganz klar zu den besten Resorts der Insel und ist eine Unterkunft, die ich guten Gewissens weiterempfehlen würde.
Zur Auswahl stehen Beachfront Villen direkt vorne am Meer, Seaview Villen in zweiter Reihe sowie Familienvillen mit zwei separaten Schlafzimmern und gemeinsamem Wohnbereich. Dazu kommen noch die Hilltop Zimmer, die einige Höhenmeter oberhalb der Bucht liegen und mit einer fantastischen Aussicht punkten. Hier sollte man allerdings gut zu Fuß sein, denn ein paar Treppenstufen gehören definitiv dazu.
Die Lage ist gleichzeitig Stärke und kleiner Nachteil des Resorts. Einerseits ist es herrlich ruhig und abgeschieden. Andererseits liegt es eben nicht mittendrin. Die Straße zu den nächsten Restaurants und anderen Hotels ist befestigt, aber man läuft bei Hitze ständig auf und ab. Theoretisch machbar, praktisch würde ich eher davon abraten.
Koh Mak ist wie gemacht zum Entschleunigen
Genau deshalb würde ich auf Koh Mak tatsächlich empfehlen, einen Roller zu mieten, sofern du dir das zutraust.
Und das meine ich ganz bewusst: Wenn man irgendwo in Thailand entspannt Rollerfahren üben kann, dann hier. Verkehr gibt es kaum. Nur wenige Autos, einige Hotel-Pick-ups, Einheimische und Reisende auf Rollern. Alles läuft ruhig und überschaubar ab.
Wer sich das nicht zutraut oder mit Familie unterwegs ist, kann im Hotel alternativ auch ein elektrisches Golfcart mieten. Das ist zwar nicht die günstigste Lösung, aber sehr praktisch, vor allem wenn man zu mehreren unterwegs ist.
Was Koh Mak insgesamt so besonders macht, ist dieses wunderbar entspannte Inselfeeling. Keine Partyhochburg, keine lauten Walking Streets, kein Dauerprogramm. Stattdessen palmengesäumte Strände, kleine Straßen, freundliche Lokale und dieses angenehme Gefühl, dass die Insel einfach ihr eigenes Tempo hat.
Kleine Insel, große Wirkung
Koh Mak bietet zwar keine riesige Fülle an klassischen Sehenswürdigkeiten, aber genau das macht ihren Charme aus.
Es gibt schöne Strände, viele gute Thai-Restaurants und sogar die eine oder andere überraschend gute westliche Küche. Auch eine richtig gute Pizzeria findet man hier. Wer die Insel erkunden möchte, kann unter anderem den Cinnamon Boardwalk besuchen oder einen Abstecher zum Tempel von Koh Mak machen.
Sehr empfehlenswert ist auch ein Ausflug nach Koh Kham, einer kleinen vorgelagerten Insel mit herrlich klarem Wasser. Ein echter Geheimtipp ist außerdem Koh Rayang Nok. Über das Hotel lässt sich ein privates Boot organisieren, das einen dorthin bringt.
Koh Kham - fast schon Maledivenflair
Koh Rayang Nok - Einsam wie Robinson Crusoe
Auch für Schnorchler und Taucher hat die Region einiges zu bieten. Schon direkt vom Strand aus lassen sich erste Korallen und bunte Fische entdecken. Und mit dem Koh Rang Marine Nationalpark liegt ein echtes Unterwasserhighlight nur rund eine knappe Stunde entfernt. Verschiedene Dive Shops auf Koh Mak bieten entsprechende Tauch- und Schnorchelausflüge an.
Bunte Unterwasserwelt des Koh Rang Marine Nationalparks
Wer Nachtleben, viel Trubel und belebte Strandpromenaden sucht, ist auf anderen Inseln Thailands vermutlich besser aufgehoben.
Ich selbst habe Ruhe, Natur und Entschleunigung gesucht und auf Koh Mak genau das gefunden.
Gerade nach einer Zeit, in der im Vorfeld so viel Unsicherheit im Raum stand, war diese Insel für mich der perfekte Ort. Nicht nur, weil sie wunderschön ist, sondern auch, weil sie mir sehr deutlich gezeigt hat, worum es beim Reisen oft eigentlich geht: ankommen, loslassen, durchatmen.
Nicht für jeden, aber vielleicht genau für dich
Und ja, auch die Heimreise verlief für mich letztlich genauso reibungslos wie die Anreise.
Am Flughafen Bangkok war viel los, aber eben in einem ganz normalen Rahmen. Keine chaotischen Zustände, keine besonderen Auffälligkeiten, keine spürbare Unruhe. Alles lief pünktlich und geordnet.
Mein persönliches Fazit nach dieser Reise ist deshalb ziemlich klar:
Thailand war für mich im März 2026 absolut gut bereisbar. Ich habe vor Ort keine Krisenstimmung erlebt, sondern vor allem Herzlichkeit, Entspannung und ganz viel normales Reisegefühl.
Thailand geplant und noch unsicher?
Hast du bereits eine Reise nach Thailand oder in eines der Nachbarländer im Kopf und noch Fragen oder Bedenken?
Oder spürst du nach diesem Bericht vielleicht eher wieder Vorfreude und möchtest deine Reisepläne für Ende des Jahres oder für 2027 konkreter angehen?
Dann melde dich gerne bei uns. Wir kennen unsere Zielgebiete nicht nur aus Katalogen, sondern aus eigener Erfahrung vor Ort. Genau dieses Wissen fließt bei uns in jede individuelle Reiseplanung mit ein. Persönlich, ehrlich und mit viel Gespür für das, was zu dir passt.