Koh Tao – unser Garten Eden

Der liebe Gott hat es gut gemeint mit der „Schildkröten-Insel“ (Dao = Schildkröte auf thailändisch) so weit draußen im Golf von Siam. Die gebirgige Insel ist tropisch grün, die traumhaften Buchten und Strände eingerahmt von riesigen Granitfelsen, das Wasser glasklar in allen Azur-, Türkis- und Blaufarben schimmernd. Und genauso paradiesisch geht es unter Wasser weiter.

Wir haben einige Buchten bewaffnet mit unserer Schnorchelausrüstung erkundet und waren vielerorts begeistert von dem reichen, bunten Leben in den Korallenriffen. Sogar bei Regen waren wir im Meer – nass von oben und unten – macht ja nichts!

bunte Korallen, jede Menge Fische
der Schnorchelbrillenabdruck im Gesicht war schon fast obligatorisch!

Die ersten Tage haben wir im Haad Tien Beach Resort in der Thiang Og Bay auch Shark Bay genannt verbracht. Der Puderzucker-Strand ist wirklich eine Augenweide und als Hotelgast genießt man das große, gepflegte, weitläufige Areal den ganzen Strand entlang. Das Hotel ist hip und chic, der Style modern und eher puristisch.

Nature Chic am Puderzuckerstrand
Haadtien Beach Resort ****

Viele Tagestouristen kommen per Boot in die Bucht, das merkt man leider unter Wasser. In Strandnähe, wo die Boote nicht fahren dürfen, ist das Riff noch einigermaßen intakt, weiter draußen dann leider stellenweise eine traurige Korallenhalde. Von allen Schnorchelspots, die wir auf Koh Tao besucht haben, war es hier eher bescheiden und nicht das, was man von der viel gepriesenen Bucht erwartet. Es hat uns im Herzen weh getan. Immer wieder wurden wir Zeugen, dass Schnorchler auf die Korallen treten und so gar nicht mit ihrem Schnorchelequipment umgehen konnten – leider zu Lasten der Unterwasserwelt!

Wir wollten viel von der Insel kennenlernen und sind umgezogen an den Sairee Beach, der längste Strand auf der Insel mit dem Hauptort am Südende. Am nördlichen Ende liegt den Hang hinauf unser persönliches Lieblingshotel. Im Koh Tao Cabana haben wir uns auf Anhieb wohl gefühlt, denn uns gefällt einfach das verspielte und landestypische Design mit viel Naturmaterialien. Der Garten ist prachtvoll, überall blühen Frangipani Bäume.

bezauberndes Lieblingsresort am Sairee Beach
Koh Tao Cabana Resort ***+

Das Restaurant auf den Klippen mit Blick über die Bucht ist einfach klasse. Das Essen war köstlich und preiswert, so dass wir nie das Bedürfnis hatten in einem anderen Restaurant zu essen. In 10 Minuten gelangt man am Strand entlang in einen kleinen Ort mit Geschäften, Shops, Cafes und Restaurants – also Abwechslung gibt es auf jeden Fall, wenn man mag.
Da konstant der Westwind geblasen hat, konnten wir hier leider nur kurz mal die Unterwasserwelt testen, aber es war einfach zu trüb und zu wellig, um viel zu sehen.

Also haben wir die Strände und Buchten an der Ostküste erkundet. In der Aow Leuk Bucht kann man herrlich an der Felsküste und dem Riff entlang schnorcheln. Bunte Korallenstöcke, Fischschwärme und sogar ein kleiner Scharzspitzenriffhai hat uns überholt. Am Strand kann muss man „Eintritt“ bezahlen und darf keine Getränke von außerhalb mitbringen. In dem kleinen Beach Club & Restaurant bekommt man alles und dazu einen aufgeräumten, sauberen Strand.

vom kleinen Riffhai überholt worden
Aow Leuk Bucht

Mir hat es besonders gut in der Tanote Bay gefallen. Die zweigeteilte Bucht ist von mächtigen Granitfelsen eingerahmt und etwas 50 Meter vom Ufer thront ein riesiger Felsen mitten im Wasser, der gerne von Cliffspringern erobert wird. Mutig, mutig… für mich wäre das nichts, aber faszinierend anzusehen! Auch hier ist die Unterwasserwelt bunt und vielfältig. Am Strand gibt es ein paar Resorts und ein nettes Restaurant, ideal für die Mittagspause.

perfekte Mittagspause in der Tanote Bay
Klippenspringer gucken & Panorama genießen

Bei Regen sind wir dann in die Hin Wong Bucht gefahren. Ich hätte mir Sonne gewünscht, denn dann wäre es bestimmt noch viel viel schöner gewesen, als es eh schon war. Eine kleine, schmucke Bucht mit etwas gröberem Sand und die Szenerie mit den vielen Felsen und Granitblöcken war beeindruckend. Unter Wasser war es klasse auch ohne Sonnenlicht und man hätte stundenlang weiter schnorcheln können.

Hin Wong Bucht
an den Granitblöcken entlang schnorcheln & atemberaubende Meeresbewohner bestaunen

Dann waren leider die 5 Tage auf Koh Tao schon wieder um und für meine Familie und mich steht fest, dass wir hier nicht das letzte Mal waren und es auch locker eine Woche ausgehalten hätten. Schnorcheln, Natur und Ruhe – das gefällt uns und dafür ist Koh Tao wie geschaffen.

Unser Garten Eden in Thailand
und Paradies im Herzen!

Heidi Bleicher

Heidi Bleicher

FairReisen Kreateurin / General Managerin / Gründerin

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